„Man darf nie vergessen, für wen man Politik macht“

8.11.2011
Im letzten ACCEDO Salon des Jahres 2012 war der wohl polarisierendste Politiker Österreichs zu Gast: ACCEDO Gründer Christoph Edelmann sprach mit Heinz-Christian Strache, Bundesparteiobmann der FPÖ. Ein Blick in die Welt einer 26%+ Partei in Österreich und bedingt durch eine kurzfristige SALON-Terminabsage aus der Grünen Partei nur EIN Schlaglicht auf Österreichs Oppositionsparteien.
„Mit meinem politischen Programm trete ich an, nicht um alles anders zu machen, sondern um es besser zu machen. Man darf nicht nur kurzfristig denken – also von Wahl zu Wahl – sondern das System muss kritisch hinterfragt werden.“ Seine Vision der direkten Demokratie und des stärkeren Einbezugs der Bürger in politische Prozesse will er auch in unbequemen Fragen durch das Volk abgefragt wissen: Man müsse nur den Mut haben, „die Wahrheit zu sagen.“
Der wortgewandte Bundesparteiobmann ist aber nicht nur die meist angegriffene Politikerpersönlichkeit, er ist mit über 105.000 Facebook-Freunden auch der „digitalste österreichische Politiker“. „Das digitale Segment gibt mir die Möglichkeit, selbst ein Medium zu sein. Ich nutze diese medienpolitische Kraft abseits der Zensur“, so Strache. Der Kontakt mit den Menschen ist für den FPÖ-Politiker ein zentraler Punkt: Er will für die Menschen greifbar sein und offen auf sie zugehen. Seit kurzem räumt die FPÖ nach einem Kommunikations-Relaunch der Liebe großen Raum ein – zur Heimat, den Menschen und seinen Stärken und Fehlern. „Die Liebe ist die Grundkraft und Grundvoraussetzung für alles“, so Strache, der auch im Falle einer Kanzlerschaft seinen Bezug zu den Bürgern nicht verlieren möchte. Aus diesem Grund sei er auch bei vielen Veranstaltungen zu Gast – „um nah bei den Bürgern zu sein.“
Als Gastgeschenk erhielt Heinz-Christian Strache von ACEDO-Geschäftsführer Christoph Edelmann eine Discokugel – „für einen der schillerndsten Politikerpersönlichkeiten ein würdiges Gastgeschenk“, so Edelmann.
Sehen Sie HIER die Fotos des Abends.


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