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Dr. Karl Pall von Google im ACCEDO Salon

ACCEDO Salon_Karl Pall

9.6.2009

Der Country Manager von Google Österreich sprach mit Christoph Edelmann u.a. über das Phänomen „googeln“, die Geheimnisse des Suchmaschinenmarketings, die Informationsflut im WWW und über die Zusammenhänge zwischen Tattoos und Internet-Einträge

Rund 70 hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Medien und Freunden des Hauses folgten gestern, Montag, der Einladung von Christoph Edelmann in den monatlichen ACCEDO-Salon in „Die Lobby“. Agenturchef Christoph Edelmann unterhielt sich mit Google Österreich Country Manager Dr. Karl Pall über die Anfänge des Internets und von Google, die Notwendigkeit von Suchmaschinen und die Zensur des Internets. Besonders interessant war, warum es manchmal besser ist, eine Sache einfach auszuprobieren, anstatt sich tagelang den Kopf darüber zu zerbrechen.

Unter den Gästen waren: Herbert Brauneis von prolytic demand management; Heinz Hoffer von den Leitbetrieben Austria; IBM-Marketingchefin Petra Standl-Steinkellner; Canon Austria Geschäftsführer Peter Baldauf; Alexander Oswald von Nokia; Garant GmbH-Geschäftsführer Christoph Henöckl; Christian Maetz von der mobilkom austria; Ralph Ulmer von der Deutschen Telekom Austria GmbH; Martin Theyer von der Volksbank AG; Klaus Einfalt von der SW-Umwelttechnik; Dietmar Appeltauer von Nokia Siemens Networks; Andrea Kdolsky von PricewaterhouseCoopers; Reinhard Poglitsch von iss facility services GmbH u.v.a.

Ein Segen für den Suchenden
Am Anfang des Gesprächs beleuchteten ACCEDO Agenturchef Christoph Edelmann und Google Österreich Country Manager Dr. Karl Pall die unendlichen Weiten des WWW und kamen zum Schluss: Die Informationsflut, die täglich auf uns einwirkt, wäre ohne Suchmaschinen wie Google nicht zu bewältigen. Über 12 Milliarden Seiten geistern derzeit im Internet herum – jede birgt wichtige Informationen in sich. Da sind Suchmaschinen ein Muss – ohne sie wäre das riesige Angebot gar nicht zu bewältigen. „Suchmaschinen wie Google sind daher Mittel zum Zweck geworden. Sie sind kein Übel, sondern ein notwendiger Segen“, hält Karl Pall fest. Wir seien aber erst an der Spitze des Eisbergs. 

Probieren geht über Studieren
Ein Querschnitt durch den Lebenslauf von Google Country Manager Dr. Karl Pall zeigt Stationen wie New York und Tokyo, Werbeagenturen und zahlreiche Marketingabteilungen von großen Unternehmen, in denen sich Brandmanager immer den Kopf über Strategien, Zielgruppen und Testmärkte zerbrochen haben. „Da ist mir irgendwann die Decke auf den Kopf gefallen“, erklärt Karl Pall den Wechsel in die Technologiebranche. 1996 habe man dann angefangen, für Kunden „New Media“ und „Web 2.0“ zu machen, ohne dass sie davon gewusst hatten. Dann war es nicht mehr weit zu Google. Das Schöne daran: „Bei Google ist fast alles ein riesengroßer Testmarkt. Wenn es funktioniert, dann funktioniert’s. Einfach ausprobieren zu können – das ist das Schöne am Online-Business“, fängt Karl Pall an zu schwärmen. Aber wer denkt, dass die Online Branche und die Arbeit bei Google ein Spielplatz sei, der täuscht sich, denn trotz Selbstorganisation und Freiraum zur Kreativität sei die Online-Welt ein knallhartes Geschäft. 

Tattoo-Entfernung ist nicht einfach
Zum Abschluss des Gesprächs wurde das Thema Sicherheit im Internet behandelt. Darüber sind sich alle einige: Das Mitteilungsbedürfnis jugendlicher Internet-Nutzer ist heutzutage nicht zu bremsen und gehört zu unserer Kommunikationskultur, die sich durch das Internet massiv geändert hat. Dabei wird nicht bedacht: Was einmal im Internet u.a. über Social Networks wie Facebook und Co. eingetragen wird, bleibt auch. Es ist schwer, Suchergebnisse einer Person zu löschen. Das erinnert Google Country Manager Karl Pall an Tattoos: „Irgendwann entscheidet man sich dazu und dann ist es schwer, es wieder wegzubekommen.“ Daher ein guter Rat: Passen Sie auf, welche Informationen Sie von sich über das Internet preisgeben.

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